05. Februar 2026

41-Std. Woche

DPolG kritisiert geplante Erhöhung der Wochenarbeitszeit

Die DPolG Bremen kritisiert die Idee zur Erhöhung der Arbeitszeit scharf. Wer strukturelle Personalprobleme durch Mehrarbeit lösen will, verschärft die Überlastung und gefährdet die Handlungsfähigkeit der Polizei. Die Motivation der Kolleginnen und Kollegen ist hoch, leidet jedoch unter politischen Entscheidungen, die die Realität des Polizeiberufs ignorieren.

Auch bei der Attraktivität des Berufs bleibt die Landesregierung untätig. Weder bei der Weiterentwicklung der Polizeizulage noch bei ihrer Ruhegehaltsfähigkeit sind Fortschritte erkennbar.

Der Landesvorsitzende der DPolG Bremen, Bernard Soika, erklärt:

„Die Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Was ihre Motivation belastet, sind politische Entscheidungen, die Mehrbelastung organisieren und notwendige Verbesserungen aufschieben. So wird die Polizei nicht gestärkt und die innere Sicherheit gefährdet.“

Die DPolG Bremen fordert die Landesregierung auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und für verlässliche Rahmenbedingungen, ausreichendes Personal und eine ehrliche Sicherheitspolitik zu sorgen.

Die DPolG kündigt zudem an, auch rechtlich mit allen Mitteln gegen eine solche Erhöhung vorzugehen.

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