14. Januar 2021

Distanzelektroimpulsgeräte

DPolG fordert Einführung für die Einsatzdienste "ohne Wenn und Aber"

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Bremen (DPolG) fordert die Einführung des gemeinhin als „Taser“ bekannten Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) für die Einsatzdienste der Polizei Bremen „ohne Wenn und Aber.“

In der wieder aufgeflammten Diskussion um die Einführung von Distanz-Elektroimpulsgeräten (DEIG) für die Einsatzdienste der Polizei Bremen bezieht die DPolG Bremen klar Stellung: „Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet die Partei, deren Vertreter immer dann größtes Unrecht wittern, wenn Polizisten auf einen Menschen schießen mussten, die Einführung eines Einsatzmittels verhindern will, das eine deutlich geringere Gefahr für die Gesundheit und das Leben eines Menschen mit sich bringt, als eine Schusswaffe,“ kritisiert in dem Zusammenhang Jürn Schulze, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, die Partei Die Linke. 

"Es liegt auf der Hand, dass keine polizeiliche Waffe ohne Risiko einsetzbar ist, daher kommt es vor allem auf eine sachgerechte und gute Ausbildung an, um das Risiko einer Verletzung so gering wie möglich zu halten. In diesem Punkt leisten die Einsatztrainerinnen und -trainer, genau wie das übrige Ausbildungspersonal der Polizei, schon jetzt hervorragende Arbeit.“ 

„Niemand bei der Polizei hat Interesse daran, einen Menschen zu verletzen oder zu töten,“ so Schulze, "wer ohne sachlichen Beleg etwas anderes behauptet, pflegt Vorurteile und hat das Prinzip des Rechtsstaats nicht verstanden. Meiner Einschätzung nach wird die Diskussion viel zu aufgeregt geführt."

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hatte im vergangenen Jahr der Verlängerung des Probelaufs in Bremerhaven zugestimmt, um validere Ergebnisse zu ermöglichen. Dazu sagte Schulze: "Diese dürften in Kürze vorliegen und werden vermutlich kein anderes Bild zeigen, als im letzten Jahr: Das Einsatzmittel wirkt in den meisten Fällen derart abschreckend, das eine Eskalation der Einsatzsituation vermieden wird."

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