Der Berufsalltag von
Feuerwehrleuten, Rettungssanitätern und Polizeibeamten hat
eines gemeinsam: Tagtäglich sind diese Mensche starken
körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt.
Unfälle, Brände, Schusswechsel, Verletzungen im Dienst oder
der Verlust eines Kollegen gehören zu ihrem Beruf. Die
körperlichen Schäden verheilen meist bald, die psychischen
Wunden manchmal gar nicht mehr. Die Stiftung der Deutschen
Polizeigewerkschaft wurde 1997 vom bayerischen
Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG)
gegründet, um Sicherheits- und Rettungskräften bei der
Bewältigung solch traumatischer Erlebnisse zu helfen. Die
Stiftung unterstützt bundesweit Polizeibeamte und
Angestellte anderer Behörden, wie beispielsweise Justiz,
Bundespolizei und Feuerwehr, sowie deren Angehörige und
Hinterbliebene.
Unser Einsatz
Zu diesem Zweck hat die Stiftung drei Häuser aus den
ehemaligen Beständen der Bayerischen Staatsforstverwaltung
und des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen
gepachtet. Teilweise sind die Häuser bereits renoviert und
zu Appartementhäusern und Ferienwohnungen mit gehobenem
Komfort ausgebaut. In landschaftlich reizvoller Lage haben
die Erholungssuchenden Gelegenheit, sich zu entspannen und
Erlebtes zu verarbeiten. Die Häuser liegen in Fall am
Sylvensteinsee und am Südufer des Walchensees. Im Sommer
wie im Winter bieten sich hier am Alpenrand eine Vielzahl
von Sport- und Ausflugsmöglichkeiten. Auf Wunsch stehen den
Gästen ehrenamtlich tätige Kollegen oder Seelsorger für
Gespräche zur Verfügung.
Der Landesverband Bremen und die Stiftung der
DPolG
Um den Kolleginnen und Kollegen in Bremen den Zugang zu
Hilfen der Stiftung zu ermöglichen, sind wir auf die
Mithilfe unserer Mitglieder angewiesen. Wenn Ihr
mitbekommt, dass eine Kollegin oder ein Kollege ein
einschneidendes Erlebnis im Dienst gehabt hat, teilt es uns
bitte mit. Jede belastende Situation kann Anlass zur Hilfe
sein: Eine Konfliktsituation, eine innderdienstliche
Auseinandersetzung, ein schwer wiegender Unfall,
Schusswaffengebrauch. Teilt uns mit, wem wir helfen sollen
und schildert uns kurz den Grund. Wir melden uns umgehend
bei den Betroffenen und leiten die Sachverhalte an die
Stiftung weiter, dort wird dann über Hilfsmaßnahmen
entschieden. Ganz wichtig: Die Zugehörigkeit zur DPolG
spielt keine Rolle - wir helfen allen Kolleginnen und
Kollegen!
Im Jahr 2007 konnte die DPolG bisher sechs Kollegen einen
Aufenthalt in den Einrichtungen der Stiftung ermöglichen,
darunter auch dem Kollegen, der beim G8-Gipfel in
Heiligendamm angegriffen worden war. Auch die beiden
Beamten des ESD Nord, die in den Fall der entrissenen
Dienstwaffe in Lesum involviert waren, konnten wir nach
Bayern schicken, genau so, wie einen Kollegen aus
Bremerhaven, der in den vergangen Monaten ein schweres
privates Schicksal erleiden musste. Auch im Jahr 2008
konnten wir bereits aktiv helfen und zwei Kollegen den
Aufenthalt in Bayern ermöglichen.
Seit kurzen ist die
Stiftung mit einer neuen Intranet-Präsenz unter der
Adresse
www.dpolg-stiftung.de
vertreten!
Reinschauen lohnt sich!


