Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Bremen fordert ein Ende der Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte. „Die Kennzeichnungspflicht ist ein Ausdruck des Misstrauens gegen die Polizei, so der Landesvorsitzende der DPolG, Jürn Schulze. „Die Polizei benötigt jedoch nicht Misstrauen und Stigmatisierung, sondern den Rückhalt des Senats,“ so Schulze weiter. Der Gewerkschaftschef kritisiert gleichzeitig das „mittlerweile jahrelange Schweigen“ der Senatsmitglieder zu Polizeithemen, „angefangen bei Bürgermeister Sieling.“

Weiterlesen: Kennzeichungspflicht abschaffen - DPolG fordert „Ende der Stigmatisierung"

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bremen bieten euch ein gemeinsam organisiertes Tagesseminar zur Vorbereitung auf die Auswahlverfahren zur Führungskräftequalifizierung (FQ 1 und FQ 2) an.

Assessment-Center, strukturiertes Interview - für manchen sind die Auswahlmethoden echte Hürden. Wir bereiten Dich im Rahmen dieser Tagesveranstaltung allgemein auf zukünftige Auswahlverfahren vor. Neben theoretischen Grundlagen wird vor allem die praktische Übung einen großen Raum einnehmen.

Das Seminar wird von zwei Dozenten durchgeführt und findet in der Geschäftsstelle der DPolG Bremen statt. Um  möglichst erfolgreich arbeiten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.

Teilnehmen können Polizeivollzugsbeamte aus Bremen und Bremerhaven, für DPolG- und BDK-Mitglieder ist das Angebot selbstverständlich kostenlos. Für alle anderen Teilnehmern wird eine Gebühr in Höhe von € 40,- pro Person erhoben.

Im Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft wurde heute auf Antrag der CDU zum Thema „Schmerzensgeldansprüche übernehmen“ beraten. 

Unser Landesvorsitzender Jürn Schulze war dazu als Referent in den Ausschuss geladen worden. Die DPolG fordert seit langem die Übernahme von Schmerzensgeldansprüchen durch den Dienstherrn, wenn die Vollstreckung der Ansprüche nicht möglich ist.

Ein eigener Paragraph im Bremischen Beamtengesetz soll künftig die Übernahme von durch ein Gericht zugesprochene Schmerzensgeldansprüchen regeln. Mit dieser Änderung soll bei nicht erfolgreich vollstreckbaren Schmerzensgeldansprüchen eine Vorleistung durch den Dienstherrn erfolgen.

Im Ausschuss war über die Parteigrenzen ein Konsens erkennbar, einer solchen Gesetzesänderung zuzustimmen. Eine Regelung soll möglichst noch vor der Sommerpause beschlossen werden.

Die Bundestarifkommission mit der DPolG Besetzung Michael Hinrichsen, Michael Adomat, Gerd Vieth, Manfred Riehl und Beate Petrou haben gemeinsam mit anderen dbb Mitgliedern ein schwieriges, aber annehmbares Ergebnis für die Angestellten der Länder erreicht!

Im Detail:

Erhöhung der Tabellenentgelte ab:
- 01.01.2017 um 2,0%, mindestens 75 Euro (rückwirkend)
- 01.01.2018 um weitere 2,35%

Ab 01.01.2018: Einführung Stufe 6 ab EG 9 mit 50% Auszahlung - 01.10.2018: Auszahlung zweite Hälfte der Stufe 6.

Prozessvereinbarung zur allgemeinen Entgeltordnung mit genauen Regelungen des Ablaufs und fester Terminvereinbarung (darin die Tarifpflege und Stufengleicher Aufstieg). Dieses soll bis 2018 abgeschlossen sein, damit in der folgenden Tarifrunde 2019 über die Inkraftsetzung der geeinten Änderungen entschieden werden kann.

Nun gilt es, das Ergebnis zeit- und inhaltsgleich für unsere Beamtinnen und Beamten umzusetzen! In vielen Bundesländern (u.A. Hamburg) gibt es diese Zusage schon, Niedersachsen wird auch nachziehen.


Die DPolG Bremen wird dafür kämpfen, dass auch die Kolleginnen und Kollegen nicht von dieser Einkommensentwicklung abgekoppelt werden!

Die hervorragende Arbeit muss belohnt gewürdigt werden!

schluss mit trocken brot

 

AUFRUF zu einer verlängerten Mittagspause!


Zum Auftakt der TV-L Tarifverhandlungsrunde 2017/2018 wollen wir unseren Forderungen auf eine gerechte Erhöhung der Angestelltenentlohnung und auf eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamtenbesoldung Nachdruck verleihen! Denn die Ergebnisse der TV-L Tarifverhandlungen sind wegweisend für die Besoldungserhöhung!

 

Ort: Magistrat Bremerhaven, Westseite Stadthaus 1, Arkaden
Zeit: Mittwoch, 18. Januar 2017, 12:00 bis 14:00 Uhr

 

Jede/r Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sollte sich beteiligen!

Weiterlesen: Tarifverhandlungen 2017 - Aufruf zur verlängerten Mittagspause in Bremerhaven am 18.01.2017

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